Das Auflisten von Aus- und Weiterbildungen im Lebenslauf ist genauso wichtig wie die Beschreibung deiner Berufsstationen. Hier sind unsere Tipps, was im Jahr 2026 diesbezüglich von dir erwartet wird:
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Aus- und Weiterbildungen: Wo im Lebenslauf?
Beschreibe zuerst deine berufliche Erfahrung. Danach kommen bereits deine Aus- und Weiterbildungen.
Wenn du schon länger im Berufsleben bist: Unterscheide zwischen „Ausbildung“ und „Berufliche Weiterbildung“. Das ist übersichtlicher.
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Welche Aus- und Weiterbildungen sind im Lebenslauf wirklich wichtig?
- Alle Berufsausbildungen im Rahmen einer Lehre, einer Schulausbildung und/oder eines Studiums gehören jedenfalls fix in den Lebenslauf. Wichtig: Umschulungen sind ebenfalls Ausbildungen. Deine Volksschul- oder Mittelschulzeit musst du als erwachsene Person hingegen nicht angeben.
- Fort- bzw. Weiterbildungen, die fachlich/inhaltlich zu der Stelle passen.
- Achte auf die Aktualität der Weiterbildungen. Lass Kurse weg, die schon lange zurückliegen und/oder deren Inhalte veraltet sind.
- Gib lediglich Kurse an, für die du ein Zertifikat oder eine Teilnahmebestätigung erhalten hast. Für die Stelle nützliche Kenntnisse, die du dir eigenständig (im Selbststudium bzw. autodidakt) beigebracht hast, gehören nicht in den Lebenslauf. Du kannst sie aber im Bewerbungsschreiben oder Vorstellungsgespräch erwähnen.
- Lasse Weiterbildungen weg, die du abgebrochen hast. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass Personalverantwortliche (im Sinne von: kein Durchhaltevermögen, wenig Biss) was Negatives hineininterpretieren. Ausnahme: Bevor sich eine Lücke im Lebenslauf ergibt, solltest du die abgebrochene Bildungsmaßnahme besser doch angeben. Dabei ist wichtig, dass du den Grund des Abbruchs anführst, z. B. „Aufnahme einer Beschäftigung“.
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Aus- und Weiterbildungen im Lebenslauf richtig angeben: So geht’s
- Antichronologische Auflistung: Das bedeutet, die aktuellsten Kursabschlüsse zuerst. Wenn du viele relevante Weiterbildungen hast, kannst du sie auch nach Themenbereichen ordnen, z. B. Fremdsprachen, EDV, Office-Management.
- Zeitraum: Am besten im Format MM/JJJJ oder MM/JJJJ – MM/JJJJ. Befindest du dich im Moment noch in einer Aus- oder Weiterbildung, dann gib diese mit „laufend“ oder „MM/JJJJ – heute“ an.
- Titel und Art des Kurses: Rechts neben dem Zeitraum führe den genauen Kurstitel wie z.B. „MS Office: Fit für den Büroalltag“ an.
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die jeweilige Art des Kurses zu ergänzen. Setze diese in eine Klammer. Zum Beispiel so: (6 Wochen Präsenzkurs in Vollzeit) oder (eintägiges Live-Webinar).
- Name der Institution: Erwähne darunter den Bildungsanbieter, also z. B. „BFI St. Pölten“.
- Abschluss: Danach folgen Details zur Art des Abschlusses z. B. „Lehrabschlussprüfung“ bzw. „erfolgreicher Abschluss mit Zertifikat“. Bei einer Lehrabschluss-, Maturaprüfung usw. kannst du auch das Prüfungsdatum oder -monat anführen und bei besonders positivem Abschneiden auch die Gesamtbeurteilung, z.B. Matura am 30. 05. 2026 mit Auszeichnung bestanden oder Lehrabschlussprüfung 04/2026.
- Schwerpunkte: Hatte die Aus- oder Weiterbildung spezielle Schwerpunkte, die für die Stelle relevant sind, kannst du diese zu guter Letzt ebenfalls noch kurz darlegen: Z. B. „Grundlagen der Textverarbeitung in MS Word und der Tabellenverarbeitung in MS Excel, Erstellung von Power Point Präsentationen“.
Konkrete Beispiele für die Auslistung von Aus- und Weiterbildungen findest du in unseren Muster-Lebensläufen im Download-Center.
Tipps zu weiteren wichtigen Bestandteilen und Gestaltungselementen eines Lebenslaufs bekommst du außerdem in unserem Video „Lebenslauf richtig erstellen: Alles, was wichtig ist“
Extra-Tipp:
Bist du derzeit arbeitslos und überlegst, eine Aus- oder Weiterbildung zu machen? Dann buche eine kostenlose Bildungs- und Berufsberatung, um dich über Angebote und Förderungen zu informieren. Das Team der AK Niederösterreich berät dich gerne!