Hobbys und Ehrenamt in Bewerbungen richtig angeben

So punktest du mit deinen Freizeitaktivitäten

Foto © ihorvsn (via adobe stock)

Hobbys und ehrenamtliches Engagement in Lebenslauf & Co. anzugeben, ist in Österreich üblich. Es wird von Personalverantwortlichen erwartet. Doch nicht jede Freizeitbeschäftigung gehört in eine Bewerbung. Hier unsere Tipps, was du dabei unbedingt beachten solltest:

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Darum sind Hobbys und Ehrenämter im Lebenslauf wichtig

Um ein Hobby bzw. Ehrenamt ausüben zu können, brauchst du bestimmte Fähigkeiten. Personalverantwortliche wissen das. Sie sind deshalb daran interessiert, etwas über deine Freizeitaktivitäten zu erfahren. Die Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr zeigt bspw. Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Belastbarkeit. Wenn du bei der Musikkapelle spielst, vermittelst du Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit (durch regelmäßiges Üben) und oft auch Auftrittssicherheit. Für das freiwillige Engagement bei Organisationen wie Caritas oder Rotes Kreuz ist soziale Kompetenz und Empathie erforderlich.

Was du in diesem Zusammenhang angibst, vermittelt zugleich auch ein Bild darüber, wie du für beruflichen Ausgleich sorgst und deine Akkus wieder auflädst.

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Welche Hobbys sollte man in der Bewerbung vermeiden?

Vorsicht: Verzichte darauf, zu risikoreiche oder extreme Vorlieben (z.B. Downhill-Mountainbiken) anzugeben, genauso wie (zu) passive Aktivitäten (z.B. Serien schauen). Absolute No-Gos sind politische oder religiös stark polarisierende Engagements. Unwahre oder übertriebene Angaben bergen außerdem die Gefahr, dass sie beim Vorstellungsgespräch oder spätestens während der Probezeit auffliegen.

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So gibst du Hobbys und Co. in Bewerbungen richtig an

Deine Angaben zu Hobbys und Ehrenamt gehören ans Ende des Lebenslaufs unter „Interessen“ oder „Interessen & Engagement“. Zusätzlich kannst du sie auch kurz im Motivationsschreiben erwähnen.

Allgemein gilt: Wähle lediglich Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten aus, die sich gut mit der ausgeschriebenen Stelle verknüpfen lassen. Vermeide ausschließlich allgemeine Angaben wie „Lesen“ oder „Sport“. Beschreibe stattdessen einige Aktivitäten etwas konkreter. Hebe den Mehrwert hervor, denn sie sollen deine Persönlichkeit unterstreichen und relevante Kompetenzen sichtbar machen.

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Formulierungsbeispiele für Hobbys und Ehrenamt in der Bewerbung

Für den Lebenslauf:

  • Seit 09/2021: Aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

Mitarbeit bei Einsätzen und Organisation von Veranstaltungen

  • Seit 03/2023: Jugendleiter im lokalen Fußballverein

Förderung von Teamgeist und Verantwortung bei Jugendlichen

Im Motivationsschreiben kannst du etwas ausführlicher auf deine Freiwilligentätigkeiten eingehen, sofern sie etwas mit der Stelle zu tun haben:

„Mein ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz hat meine Fähigkeit gestärkt, auch in stressigen Situationen ruhig und lösungsorientiert zu handeln.“

Zusammengefasst das Wichtigste:
Wähle nur Freizeittätigkeiten aus, die zur Stelle passen oder dich als Person sinnvoll ergänzen. Dann wirken Hobbys und Ehrenamt nicht wie Füllmaterial, sondern wie echter Mehrwert.

Abschluss-Tipp: Weitere Anregungen zu Hobbys und Lebenslauf findest du in unseren Lebenslauf-Vorlagen.

FAQ: Häufige Fragen zu Hobbys und Ehrenamt in Bewerbungen

Geeignet sind Hobbys, die positive Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent oder Ausdauer zeigen. Besonders gut eignen sich Vereinsaktivitäten, ehrenamtliches Engagement oder sportliche und kreative Tätigkeiten.

Ja. Ein Ehrenamt kann den Lebenslauf aufwerten und wichtige soziale Kompetenzen sichtbar machen. Besonders relevant sind Tätigkeiten, die Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit oder Organisationstalent zeigen.

Vermeiden solltest du risikoreiche Aktivitäten, stark polarisierende politische oder religiöse Engagements sowie rein passive Freizeitbeschäftigungen wie stundenlanges Fernsehen oder Serien schauen.